Alternative Behandlungsmethoden

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Hyperhidrose – Diese alternativen Methoden gibt es außer miraDry®

  • operative Verfahren
  • konservative Methoden
  • minimal- oder nicht invasive Verfahren

Behandlungsmöglichkeiten der Hyperhidrose

Bis vor zwei Jahren das innovative und nichtinvasive miraDry®-Verfahren aus Amerika zur Behandlung von Hyperhidrose, auch in Deutschland eingeführt wurde, gab es schon mehrere andere Methoden zur Bekämpfung dieser unangenehmen Regulationsstörung.
Dabei unterscheidet man zwischen dauerhaften operativen Eingriffen und temporären nicht operativen Lösungen.

Die operativen Verfahren

Zu den bislang gängigsten Methoden der Behandlung von Hyperhidrose gehörten operative Eingriffe wie die Nervenblockade oder die Schweißdrüsenabsaugung. Im Folgenden sind die verschiedenen Verfahren genauer beschrieben.

Die Nervenblockade gegen Schwitzen

Eine Möglichkeit der Bekämpfung von Hyperhidrose ist das Blockieren von Nerven. Dabei wird der Sympathikusnerv, der für den Kontakt zwischen Gehirn und Schweißdrüsen verantwortlich ist, mit winzig kleinen Titan-Klammern (ca. 2mm groß) abgeklemmt. So kann der Nerv nicht mehr die unverhältnismäßig starken und häufigen elektrischen Signale des Gehirns an die Schweißdrüsen senden, sodass der Patient dauerhaft nicht mehr an den betreffenden Stellen schwitzt. In manchen Kliniken wird der Nerv durchtrennt oder es werden Teilstücke davon komplett entfernt. Das geschieht meist mittels eines Endoskops und der sogenannten „Schlüsselloch-Technik“, die den Eingriff in den Körper möglichst gering halten soll. Für einen besseren Überblick leitet der Arzt zu Beginn des Eingriffs ein wenig Luft in den Brustraum, die nachher wieder abgesaugt wird.

Vorteile der endoskopischen Sympathikusblockade

  • Dauerhaftes Ergebnis
  • Gezielte Bekämpfung der Hyperhidrose an bestimmten Körperstellen (Hände, Füße, Kopf, Achseln) möglich
  • Hohe Erfolgsrate

Nachteile der endoskopischen Sympathikusblockade

  • Operativer Eingriff in Vollnarkose mit erhöhten Risiken und Nebenwirkungen (auf beiden Seiten notwendig)
  • Irreversibles Verfahren (in der Regel auch beim abklemmen der Nerven)
  • Problem: bei einem Hundert prozentigem „Erfolg“ hat man mit extrem trockener Haut zu kämpfen und muss z.B. ständig die Hände eincremen.
Saugkürettage - Die Schweißdrüsenabsaugung

Bei der sogenannten subkutanen Schweißdrüsensaugkürettage werden die Schweißdrüsen in den Achselhöhlen über kleine Hautschnitte abgesaugt. Somit ist auch dieses Verfahren eine dauerhafte Lösung für übermäßiges Schwitzen. Der Eingriff geschieht in der Regel in lokaler Betäubung. Dennoch handelt es sich hierbei um einen chirurgischen Eingriff mit entsprechenden Risiken und Nebenwirkungen.  Nennenswert ist vor allen Dingen, dass es in einzelnen Fällen zu einer verzögerten Wundheilung kommen kann, die eine verlängerte Nachbehandlung erforderlich macht.

Vorteile der Saugkürettage

  • Dauerhafte Verminderung des Schwitzens um ca. 70-80 Prozent
  • Nur örtliche Betäubung
  • Hohe Erfolgsrate

Nachteile der Saugkürettage

  • Operativer Eingriff mit damit verbundenen Risiken und Nebenwirkungen
  • Spezieller Rucksackverband muss für mindestens 5 Tage getragen werden.
  • Nachbehandlung erforderlich
  • Vorübergehende Einschränkungen der Armbewegungen
  • Ein paar Tage Ausfallzeit sollten eingeplant werden.
Die lokale Hautentfernung

Das dritte operative Verfahren zur Hyperhidrose-Behandlung ist die lokale Schweißdrüsenexzision, die nur zur Vervollständigung erwähnt wird. Bei diesem in Vollnarkose durchgeführten chirurgischen Verfahren, wird ein möglichst großer Teil der Haut in der Achselhöhle entfernt und die Wunde wieder direkt verschlossen. Die dadurch entstehenden Spannungen auf der Wunde führen oft zu langwierigen Wundheilungsstörungen mit anschließender Vernarbung. Im schlimmsten Fall kann es zu einer dauerhaften Einschränkung der Armbewegungen kommen durch die Narben. Da meistens nicht das ganze Hautareal entfernt werden kann, weil sich die Wunde dann nicht mehr schließen ließe, werden die umliegenden Bereiche häufig mit einer Saugkürettage behandelt. Oft wird diese Methode daher als „letzte Rettung“ angewandt.

Vorteile der lokalen Schweißdrüsenexzision

  • Dauerhafte Lösung
  • Deutliche Reduktion der Schweißproduktion

Nachteile der lokalen Schweißdrüsenexzision

  • Starker chirurgischer Eingriff in den Körper mit großen Risiken und Nebenwirkungen
  • Narben und ggfs. auftretende Wundheilungsstörungen
  • Oft zusätzliche Saugkürettage der angrenzenden Schweißdrüsen notwendig

Die konservativen Methoden

Deutlich weniger riskant als die operativen Eingriffe sind diverse konservative Methoden der Hyperhidrose-Behandlung. Alle konservativen, also nicht chirurgischen Verfahren sind jedoch keine dauerhaften Lösungen.

Behandlung mit Antitranspirantien (Aluminiumchlorid)

Die wohl bekannteste Methode der Schweißbekämpfung ist die Verwendung von Antitranspirantien. Das sind Stoffe, die an den betroffenen Körperstellen aufgetragen werden und dort die Drüsenausgänge – also die Poren – verschließen und so die Schweißbildung unterdrücken. Meist enthalten diese Mittel einen großen Anteil Aluminiumchlorid. Man kann Antitranspirantien auch in Supermärkten und Drogerien kaufen, doch bei Hyperhidrose ist der Aluminiumchlorid-Anteil in diesen Produkten oft nicht ausreichend. Daher empfehlen Experten, sich in der Apotheke eine auf seine individuellen Bedürfnisse und die Körperstelle abgestimmte Lösung herstellen zu lassen.

Vorteile von Antitranspirantien (Aluminiumchlorid)

  • Kein operativer Eingriff nötig
  • Einfach anzuwenden
  • Geringere Kosten als bei einer OP

Nachteil von Antitranspirantien (Aluminiumchlorid)

  • Hautreizende Wirkung
  • Nebenwirkungen: Brennen und Jucken
  • Wirkung nicht dauerhaft
Die Iontophorese (oder Ionophorese)

Die Iontophorese bezeichnet eine Stromanwendung, bei der die betroffenen Bereiche in eine spezielle Wanne getaucht werden, in die dann durch das Iontophorese-Gerät Strom geleitet wird. Damit soll die Aktivität der Schweißdrüsen an Händen, Füßen oder den Achseln vermindert werden. Da man die speziellen Apparaturen benötigt, lässt man sich am besten ambulant in einer Arztpraxis behandeln oder leiht sich für die Dauer der Behandlung ein Gerät aus, um sie zuhause selbst vorzunehmen.

Zu Beginn sollte man das Gerät etwa 2-4 Mal wöchentlich für etwa 20-30 Minuten anwenden, später dann einen größeren Abstand zwischen den Behandlungen wählen. Für optimale Ergebnisse sollte die Iontophorese jedoch mindestens einen oder zwei Monat/e durchgeführt werden.

Vorteile der Iontophorese

  • Kein operativer Eingriff nötig
  • Zuhause oder ambulant beim Arzt anwendbar
  • Bei Erfolg der Therapie übernimmt die Krankenkasse oft die Kosten

Nachteile der Iontophorese

  • Spezielle Geräte erforderlich, v.a. bei Behandlung des Rumpfes
  • Kein dauerhaftes Ergebnis
Die Behandlung mit Botulinumtoxin (Botox)

Außerdem besteht die Möglichkeit, den Schweißdrüsen mit Botulinumtoxin – besser bekannt als Botox – zu Leibe zu rücken. Dabei wird das Nervengift, das schon seit über 30 Jahren in der plastischen Chirurgie verwendet wird, an den betroffenen Stellen dicht unter die Haut injiziert. Dort blockiert der Wirkstoff die Übertragung der Nervenimpulse an die Schweißdrüsen. Diese produzieren dann keinen Schweiß mehr, da sie keinen „Auftrag“ dazu  mehr vom Nerv erhalten. Botox kann an fast allen Körperstellen angewendet werden. Die Achseln lassen sich mit ca. 20 kleinen Einstichen pro Seite recht gut behandeln mit einer Wirkungsdauer von ca. 6 Monaten. Dagegen ist die Behandlung anderer Bereiche wie zum Beispiel der Hände und der Füße sehr unangenehm und von kürzerer Dauer. Da die Behandlung immer in individuellen Abständen wiederholt werden muss übersteigen die Kosten schnell die einmalige Investition einer dauerhaften Lösung wie zum Beispiel mit miraDry®.

Vorteile der Botox-Injektion

  • Kein operativer Eingriff nötig
  • Kann theoretisch an vielen Körperstellen angewendet werden
  • Schnelle Wirkung
  • Hohe Erfolgsquote
  • Kaum Risiken und Unverträglichkeiten

Nachteile der Botox-Injektion

  • Viele kleine Injektionen notwendig
  • Wirkung abhängig von der Region und Dosis zwischen 3 bis 9 Monaten
  • Auf Dauer hohe Kosten (private Versicherungen übernehmen manchmal die Behandlung)

Die minimal- oder nicht invasiven Verfahren

Es gibt noch zwei Verfahren, die als minimal- oder nicht invasiv gelten. Dazu gehören jene Methoden, bei denen die Schweißdrüsen temporär oder dauerhaft mit Hilfe von Radio- oder Mikrowellen deaktiviert werden können. Diese Verfahren sind noch relativ neu und unbekannt, doch immer mehr Ärzte und Patienten schwören auf diese Technologien.

Die Thermotherapie mit Radiowellen

Dieses Verfahren kommt ohne Schnitte aus und ist daher nicht wirklich ein operativer Eingriff. Es wird aber eine örtliche Betäubung benötigt.  Mittels kleiner Mikronadeln wird Wärmeenergie an die Schweißdrüsen abgegeben, die durch die Hitze dauerhaft deaktiviert werden. Da die erzeugte Frequenz der von Radios ähnelt, werden die Energiewellen auch als Radiowellen bezeichnet. Die Behandlung muss meist wiederholt werden, um optimale Ergebnisse zu erzielen, da sich die Schweißdrüsen zum Teil wieder erholen.

Die miraDry®-Behandlung mit Mikrowellen

Die miraDry®-Methode hat ein ähnliches Funktionsprinzip, aber arbeitet mit Mikrowellen. Der große Unterschied ist, das MiraDry technisch wesentlich besser entwickelt wurde und der Behandlungsablauf optimal standardisiert wurde. Wie genau die miraDry®-Behandlung funktioniert, lesen Sie bitte hier (LINK: Die Behandlung mit miraDry®).

Wenn Sie sich für eine Behandlung der Schweißdrüsen interessieren, rufen Sie uns gleich an unter 0511-12313830 oder schicken uns eine E-Mail über unser Kontaktformular.

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